Sicherheit beim Shopping im Netz

Sicherheit beim Shopping im Netz

Um sicher im Internet einzukaufen, empfiehlt es sich, einige Regeln zu beachten. Ein allzu sorgloser Umgang mit den persönlichen Daten kann nämlich rasch zu unliebsamen Überraschungen führen.

Vergleiche durchführen

Bevor man sich in einen Webshop begibt, ist es durchaus ratsam, einen Vergleich durchzuführen. Viele ähnliche Produkte werden nämlich in den zahlreichen Onlineshops zu sehr unterschiedlichen Preisen angeboten. Ein Vergleich kann auf einem Vergleichsportal durchgeführt werden, über die Stiftung Warentest oder über den Konsumentenschutz in Österreich. Außerdem ist es auch möglich, Kundenrezensionen einzusehen. Hier erfährt man Wissenswertes über Produkte, die von anderen Kunden bereits gekauft wurden. Vorsichtig sollte man jedoch bei jenen Angeboten sein, die zu überaus günstigen Preisen im Internet angeboten werden. Bei derartigen Produkten kann es sich um Auslaufmodelle handeln, für die es weder Service noch Ersatzteile gibt.

Datenschutz und Zahlung

Jeder Webshop-Betreiber ist verpflichtet, alle Kundendaten vertraulich zu behandeln und diese auch nicht an Dritte weiterzugeben. Die Garantie dafür wird meist in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) geboten. Fehlt diese Angaben in den AGB, so sollte man von einem Kauf in diesem Webshop eher Abstand nehmen.

Besondere Vorsicht sollte man auch beim Bezahlen der Produkte walten lassen. Zahlungen über Kreditkarten sind nicht immer der sicherste Weg. Nur wenn der Anbieter auch eine SSL-Verschlüsselung oder ähnliche technische Voraussetzungen bietet, sollte man diese Form der Zahlung nutzen. Ansonsten ist es ratsam, einen Kauf auf Rechnung durchzuführen. Alternativ dazu kann man auch den Kauf gegen Nachnahme in Erwägung ziehen. Hier erhält man die Ware und bezahlt gleichzeitig. Die Risiken, die damit verbunden sind, sind in erster Linie die fehlende Möglichkeit der Begutachtung der Ware sowie die Nachnahmegebühr.

Der sicherste Weg der Zahlung ist mittels Rechnung. Leider bietet nur eine geringe Zahl an Webshops diese Möglichkeit an. In den meisten Fällen muss der Kunde bei Inanspruchnahme dieser Zahlungsmöglichkeit mit einer Schufa-Auskunft dienen oder in Österreich mit einer Abfrage beim Kreditschutzverband. Wer Schulden hat, läuft Gefahr, dass er einen Kauf auf Rechnung gar nicht tätigen kann.

Aufgrund der derzeit geltenden EU-Richtlinien gilt in allen EU-Staaten ein Rückgaberecht für Produkte, die im Internet bestellt worden sind. So können Waren nach Erhalt innerhalb von 14 Tagen an den Webshop zurückgesandt werden, sofern sie Mängel aufweisen. Dies ist wichtig, da man die Produkte im Onlineshop nur sieht, aber nicht anfassen oder ausprobieren kann. Oft kommt es daher zu falschen oder mangelhaften Lieferungen. Diese können so fristgerecht beanstandet und im Zweifelsfall auch widerrufen werden.

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